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Elterngeld – neue gesetzliche Regelungen stützen Familien in der Corona-Krise

Wegen der Corona-Pandemie kann eine steigende Zahl von Eltern die Voraussetzungen für den Erhalt des Elterngeldes nicht mehr einhalten. Um junge Familien auch während der Corona – Pandemie unterstützen zu können, werden die Regelungen für das Elterngeld nunmehr zeitlich befristet angepasst. Das ist wichtig, damit Eltern, die aufgrund der aktuellen Corona–Maßnahmen Einkommensbußen erleiden, keine Nachteile haben. Dem hat der Bundestag nun zugestimmt. Die Regelungen gelten rückwirkend ab dem 1. März 2020.

Das neue Gesetz sieht folgende drei Regelungsbereiche vor:

Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes.
Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid – 19 – Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant. Der Bonus ist eine zusätzliche Leistung, die an Mütter und Väter ausgezahlt wird, die beide in Teilzeit arbeiten und sich gemeinsam um die Kindererziehung kümmern.
Während des Bezugs von Elterngeld sollen Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Covid – 19 – Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngeldes nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen.

Elterngeld wird für ausfallendes Erwerbseinkommen bis zu einem Höchstbetrag von 1.800,00 € monatlich gezahlt. Mütter und Väter, die in den letzten 12 Monaten vor Geburt des Kindes nicht gearbeitet haben, erhalten einen Mindestbetrag in Höhe von 300,00 €.

Im vergangen Jahr wurden in der Elterngeldstelle des Jugendamtes insgesamt 995 Anträge bearbeitet. Hierbei haben 236 Männer Elterngeld beantragt. In 2019 wurden insgesamt rund 6,5 Mio. € Leistungen des Elterngeldes an Familien ausgezahlt.

Bei Fragen zu den neuen gesetzlichen Regelungen stehen die Mitarbeiterinnen der Elterngeldstelle im Jugendamt zur Verfügung:

Dorothe Knopp, Telefon: 06561 – 15 – 1730 und
Birgit Elsen, Telefon: 06561 – 15 – 1732

Termine für eingehendere Beratungsgespräche im Jugendamt sind telefonisch zu vereinbaren.

 

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, 08.05.2020

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