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Es ist kaum zu glauben – AliBi-Eifelservice feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen

Hervorgegangen 1987 aus dem Kreis kirchlicher Vertreter und einiger sehr engagierter Bürger, die arbeitslosen Menschen bei der Antragstellung zum Arbeitslosengeld helfen wollten, ist in diesen 30 Jahren viel mehr entstanden, was zum Wohle von langzeitarbeitslosen Menschen an Projekten durchgeführt wurde. Begonnen aus der Keimzelle Beratungsstelle sind im Laufe der Zeit viele Aktivitäten für Arbeitslose, die meist ausgerichtet waren an den Fördervorgaben des Arbeitsamtes, später Agentur für Arbeit und Jobcenter im Eifelkreis Bitburg-Prüm für den oben genannten Personenkreis initiiert worden.

In den 30 Jahren hatte AliBi Standorte in der Industriestraße, der Brodenheckstraße und seit nunmehr 9 Jahren in der Mötscherstraße 22a. 22 festangestellte MitarbeiterInnen kümmern sich täglich um die Projekte und die TeilnehmerInnen.

Die meisten Bitburger kennen das Second-Hand-Kaufhaus, welches aber nur ein Standbein der zurzeit 4 laufenden Projekte von AliBi-Eifelservice darstellt. Dabei werden täglich 80 arbeitslose Menschen in den Projekten betreut.

Die Projekte haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Früher waren die Einsatzfelder eine Fahrradwerkstatt, eine Schreinerei, ein Bistro, das Second-Hand-Kaufhaus, die Wäscherei und das Vermittlungszentrum 50 plus.

Es folgten Projekte speziell für Alleinerziehende und Langzeitleistungsbezieher.

 

Aktuell laufen derzeit folgende Projekte:

Das Projekt Arbeitsgelegenheiten mit den Zweckbetrieben Second-Hand-Kaufhaus, Logistik,
Wäscherei und Grünbereich
Auftraggeber: Jobcenter; 40 TeilnehmerInnen

Das Projekt Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden
Auftraggeber: Agentur für Arbeit, insgesamt 60 TN pro Jahr für jeweils 6-8 Wochen

Das Projekt Flüchtlingsintegrationsmaßnahme
Auftraggeber: Stadt Bitburg und Verbandsgemeinde Bitburg; 5 TeilnehmerInnen

Das Projekt Perspektive Beschäftigung – Ich mach’s – Raus aus der Isolation
Auftraggeber: Jobcenter und Europäischer Sozialfonds; 22 TeilnehmerInnen

 

Zu dem letzt genannten Projekt ist die Kooperation mit der Stadt Bitburg besonders erwähnenswert, da diese uns für die praktische Arbeit mit den teilnehmenden Menschen seit 2015 ein Gartengrundstück und ein Gewächshaus zur Verfügung stellt.

Angefangen wurde mit dem Gartengrundstück „Am Kleverborn“, welches sich zunächst als Wiese präsentierte und in kleinen Schritten seit 2015 zu einem blühenden und erntereichem Garten entwickelte. „Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“ ist das Motto und wird sowohl von Projektteilnehmern wie auch von Bürgern der Stadt Bitburg gerne zur Ernte genutzt.

Seit Frühjahr 2016 wird zusätzlich das Gewächshaus auf dem Gelände „Alte Kaserne“ genutzt und bearbeitet. Dort besteht die Möglichkeit im Rahmen des Projektes zur Anzucht für den Projektgarten, zur Zucht und zum Anbau wetterempfindlicher Pflanzen und für die Arbeit auch in Schlechtwetterperioden. Doch nicht nur das. Das Gewächshaus hat sich zu einem Treffpunkt entwickelt: für verschiedene soziale Einrichtungen – ob DRK, Lernen & Fördern oder die katholische Familienbildungsstätte – welche im Rahmen von Kooperationen mit AliBi dort die Möglichkeit nutzen, mit ihren eigenen TeilnehmerInnen zu gärtnern und pflanzen. Auch interessierte Bürger und Bürgerinnen aus und um Bitburg besuchen das Gewächshaus gerne, um sich Informationen für den eigenen Garten zu holen, Samen und Pflanzen zu spenden oder zu tauschen und tragen so zu einem „gesunden“ Miteinander bei.

AliBi bietet auch wohnungslosen Menschen eine Anlaufstelle als „Postadresse“. Auch hier helfen wir jährlich 60 – 80 Personen weiter, damit sie die für Antragstellungen nötige Adresse nachweisen können und wichtige Post an sie zugestellt werden kann.

Des Weiteren unterhält der Gesellschafter AliBi e.V. in den Räumen der gemeinnützigen GmbH seit 2012 auch wieder eine Beratungsstelle. Im Jahre 2016 haben 880 Personen diese Unterstützungsleistung in Anspruch genommen, darunter viele Menschen aus Flüchtlingsländern wie Syrien, Afghanistan, Irak, etc.

Als Fazit kann resümiert festgestellt werden, das AliBi e.V. und AliBi-Eifelservice unverzichtbarer Bestandteil der regionalen sozialen Strukturen war, ist und bleiben wird.

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