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Kreis Vulkaneifel

Neue Hochwasserschutzpumpen für den Katastrophenschutz

Kreissparkasse Vulkaneifel unterstützt die Anschaffung mit 10.000 Euro

Extreme Niederschläge, Rinnsäle werden zu reißenden Bächen, geflutete Straßen, vollgelaufene Keller: Sommer 2016 in der Vulkaneifel.

Tag und Nacht waren die örtlichen Wehren im Einsatz, um die Risikolage in den Griff zu bekommen, die Bevölkerung zu schützen und weitere Sachschäden abzuwenden. Ein Einsatz, der mit Bravour gemeistert wurde. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt reagierte der Landkreis und schaffte eine große Hochwasserschutzpumpe im Wert von 5.000 Euro aus Kreismitteln an. Die Hochwasserschutzpumpe ermöglicht es, 1.800 Liter pro Minute Schmutz- und Abwasser mit Feststoffen bis zu 70 mm Durchmesser zu fördern. Die Pumpe ist zentral im Feuerwehrgerätehaus der freiwilligen Feuerwehr Gerolstein stationiert und kann bei Bedarf kreisweit angefordert werden.

Im Juni 2018 bot sich dann ein ähnliches Bild. Erneute Starkregenereignisse, überflutete Keller und die Unwetterwelle riss nicht ab. Besonders hart traf es den Eifelkreis Bitburg-Prüm, aber auch Ortsgemeinden im Landkreis Vulkaneifel wie Nerdlen und Samersbach.

Der Katastrophenschutz des Landeskreises Vulkaneifel handelte sofort und setze sich mit der Kreissparkasse Vulkaneifel in Verbindung. Diese hatte vorab das Versprechen geleistet, sollte sich ein außergewöhnlicher Bedarf im Bereich des Katastrophenschutzes ergeben, könne man mit einer finanziellen Unterstützung seitens der Kreissparkasse rechnen. Dieses Versprechen nahmen Landrat Heinz-Peter Thiel und Kreisfeuerwehrinspekteur Harald Schmitz dankend an, sodass nach kurzer Rücksprache bereits Anfang Juli 2018 Fördermittel in Höhe von 10.000 Euro durch die Kreissparkasse Vulkaneifel akquiriert werden konnten. Nach einer kurzen Angebotseinholung bei verschiedenen Unternehmen wurden Ende Juli 2018 durch die großzügige Unterstützung der Kreissparkasse Vulkaneifel, vier neue Hochwasserschutzpumpen inklusive entsprechendem Zubehör bestellt, die bereits geliefert und vergangene Woche feierlich den örtlichen Wehren übergeben werden konnten. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Gerolstein erhalten nun auch die Freiwillige Feuerwehr Dockweiler und die Freiwillige Feuerwehr Lissendorf Hochwasserschutzpumpen. Folglich konnte so neben den Pumpenstützpunkten in den Verbandsgemeinden Gerolstein und Daun auch ein weiterer Pumpenstützpunkt in der noch bestehenden Verbandsgemeine Obere Kyll errichtet werden.

Bei der Übergabe der Hochwasserschutzpumpen: Sachbearbeiter Rainer Leuer, Abteilungsleiter Günter Willems, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel Dietmar Pitzen, Kreisfeuerwehrinspekteur Harald Schmitz, Landrat Heinz-Peter Thiel sowie die Vertreter der Wehren Dockweiler, Gerolstein und
Lissendorf (v.l.n.r.), Foto: bereitgestellt durch die KSK Vulkaneifel, Fotostudio Nieder

Bei der Übergabe der Pumpen brachte Landrat Thiel seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Pumpen möglichst selten zum Einsatz kommen mögen. „Ein wichtiger Schritt in Richtung Bekämpfung weiterer Hochwasserereignisse, die leider aufgrund des Klimawandels nicht zu stoppen sind! Das Ausmaß von extremen Wetterlagen nimmt zu – leider auch in der Eifel!“, stellte Thiel fest. Der Vorsitzende der Kreissparkasse Vulkaneifel, Dietmar Pitzen, zeigte sich erfreut: „In unserem Kreis können wir uns stets auf die Freiwilligen Feuerwehren verlassen. Durch ihre Ausbildung sind sie in der Lage, wirkungsvoll Hilfe zu leisten, dennoch benötigen sie auch die entsprechende Ausstattung. Wir sind daher stolz, diesen wichtigen Beitrag leisten zu können!“ Damit ist es aber noch nicht genug, die Freiwilligen Feuerwehren können sich auf weitere Hochwasserschutzpumpen freuen. Es ist weiterhin beabsichtigt, zwei Hochwasserschutzpumpen aus Kreismitteln zu beschaffen.

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