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Aktuelles

Raiffeisenbank Westeifel eG startet zuversichtlich in das neue Jahrzehnt.

Umstrukturierungen schaffen Voraussetzungen für erfolgreiche Zukunft

Das Jahr 2019 war für die Bankvorstände Klaus Peters und Mark Kaffenberger mehr als zufriedenstellend, was die Entwicklung der Raiffeisenbank Westeifel betrifft.

Mit einem Wachstum von 15,2 Mio Euro, oder 3,44% beläuft sich die Bilanzsumme auf 460,0 Mio Euro. Damit ist die Raiffeisenbank Westeifel eG, gemessen an der Bilanzsumme, dass zweitgrößte genossenschaftliche Kreditinstitut im Eifelkreis.

Das Kreditgeschäft konnte auf ein Gesamtvolumen von 377,6 Mio Euro gesteigert werden, wobei hier der private Wohnungsbau der Treiber war. Einen besonderen Vertrauensbeweis unserer Anleger stellt die Entwicklung der Einlagen dar. Mit einem Zuwachs von 6,1% oder 27,4 Mio Euro wurde davon nahezu die Hälfte in der eigenen Bankbilanz angelegt und der andere Teil, ertragswirksam an den genossenschaftlichen Finanzverbund vermittelt. „Trotz Nullzinsen ein erstaunliches Wachstum!“, so der Bankvorstand.

Mit dem Vermittlungsgeschäft im genossenschaftlichen Verbund (Bausparen, Versicherungen, Fonds, Wertpapiere, Immobilien) zeigt man sich ebenfalls sehr zufrieden.
Die aktuelle Zinssituation, ausgelöst durch die europäische Zentralbank, betrachtet man weiterhin sehr negativ.
Die anhaltende Niedrigzinsphase und die damit verbundene Diskussion um mögliche Negativzinsen scheint noch lange nicht zu enden und belastet in den nächsten Jahren, genauso wie die überbordende Regulatorik, drastisch das Ergebnis.

Mit dem erreichten Betriebsergebnis zeigt sich der Vorstand aber ebenfalls zufrieden.

„Wir nutzen daher das gute Ergebnis, um in die Zukunft der Raiffeisenbank zu investieren“, so Mark Kaffenberger, Vorstand der Raiffeisenbank. „Unser Angebot passen wir noch genauer an die Anforderungen unserer Kunden an, bauen digitale Bereiche und Beratung deutlich aus, und rückläufige Bereiche ab“.
Die stark zurückgegangene Kundenfrequenz am Schalter ist damit gemeint.
Die immer geringer werdenden Kundenbesuche in den Geschäftsstellen, die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der Negativzinsen, die zunehmende Regulatorik und die weiter steigenden Kosten in allen Bereichen haben uns veranlasst die Filialen Waxweiler und Daleiden zum 31.03.2020 zu schließen, bzw. nach Pronsfeld und Arzfeld umzuziehen.

„Das Personal ist dabei wie gewohnt fester Ansprechpartner unserer Kunden“, so Vorstandsmitglied Klaus Peters. „Bei uns behalten alle Mitarbeiter ihren Job und bekommen eine Perspektive. Sie sollen auch weiterhin an den verbleibenden Standorten ihre Kunden kompetent betreuen.
Das ist uns wichtig, da wir auch zukünftig mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Filialen im Geschäftsgebiet vertreten sind. So sollen über 90% der Kunden innerhalb von 15 Minuten eine der Filialen der Bank mit dem Auto erreichen können“.

Kräftig investiert wird dafür in Beratungskapazitäten und neue Konzepte der Kundenbetreuung. Juniorkundenberater werden Kunden im Alter von 18-27 Jahren betreuen und speziell auf deren Bedürfnisse eingehen.
Ebenso gibt es Verstärkung für Geschäftskunden, die bei Existenzgründungen und in den Folgejahren intensiver betreut werden sollen. Das Konzept geht auf, da man Berater gleichen Alters einsetzt und dafür neue Wege im Bereich Social Media geht.
Das KundenServiceCenter wird ebenfalls erweitert, um der gestiegenen Anfrage nach telefonischen Serviceleistungen Rechnung zu tragen. Darüber hinaus wird Pronsfeld zu einem KompetenzZentrum umgebaut, mit Baufinanzierungsspezialisten, ImmobilienCenter und Firmenkundenberatung. Der Standort Prüm wird Mitte des Jahres ebenfalls aufgewertet und personell gestärkt. 

„Wir bündeln mit diesen Maßnahmen unsere Kompetenzen dort, wo die Nachfrage gewachsen ist und sind digital künftig dort, wo unsere Kunden es von uns erwarten dürfen.“ so Kaffenberger.

Peters führt weiter aus: „Ob in den Filialen vor Ort, telefonisch, per E-Mail oder WhatsApp, wir sind da wo unsere Kunden sind und bauen diese Kanäle weiter aus. Diese Entscheidungen sind ein wichtiger und richtiger Schritt in die Zukunft.“

Auch die Entwicklung der Tochtergesellschaft Raiffeisen Waren GmbH ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 mehr als zufriedenstellend und lässt positiv in die Zukunft blicken. Wie Geschäftsführer Werner Aßmann berichtet, konnte nahezu in allen wesentlichen Sparten wieder ein Zuwachs erreicht werden, der in Verbindung mit auskömmlichen Margen, dem Unternehmen wieder ein gutes Betriebsergebnis beschert.

Mit diesem Ergebnis ist man für die Zukunft gut gerüstet, muss aber auch die Veränderungen des Marktes und des Kundenverhaltens im Auge behalten. Eine Anpassung im Sinne der Ertragsfähigkeit und Nachhaltigkeit in den jeweiligen Geschäftsbereichen bringt die Geschäftsmodelle weiter nach vorne.

„Unsere Zeiten bringen schnellere Veränderungen mit sich als das noch vor 10 Jahren der Fall war, darauf müssen wir reagieren um weiter als regionale Bank im Markt bestehen zu können“, so Peters.

Kaffenberger führt fort „nur so bleiben wir als Bank und Arbeitgeber attraktiv und nehmen unsere unternehmerische Verantwortung im Sinne unserer Mitglieder und Kunden für die Zukunft wahr.“

 

Arzfeld, 31.01.2020

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