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Winterhilfe mit Rekordergebnis

64.440 Johanniter-Weihnachtstrucker-Pakete ausgeliefert – mehr als jedes 75. stammt aus der Region Trier

886 der rund 14 Kilo schweren Weihnachtstrucker-Pakete mit Grundversorgungsgütern haben unzählige Spender im Johanniter-Regionalverband Trier-Mosel im Advent gepackt, um Bedürftigen in Bosnien, Albanien, Nord- und Zentral-Rumänien, Bulgarien und in der Ukraine durch ihren harten Winter zu helfen. Die Hilfspakete haben ihr Ziel erreicht. „Die Menschen in unserer Region haben ein richtig großes Herz und es gibt viele, die für die Weihnachtstrucker brennen, deshalb konnten wir auch im dritten Jahr unserer Beteiligung von Trier aus wieder noch mehr Hilfspakete sammeln“, freut sich Johanniter-Regionalvorstand Daniel Bialas: „Dank eines riesigen Endspurts wurde es noch richtig eng auf dem Lkw. Nur per Hand haben wir die letzten Pakete noch hinein bekommen“, erzählt er von der großen Verladeaktion mit vielen freiwilligen Helfern an der Dienststelle in Trier.
Neben Einzelspendern, Familien- und Freundesgruppen haben auch Vereine, Firmen, Gemeindemitglieder, Klassen, KiTas und vor allem auch viele Schulen sehr engagiert gesammelt: „Bis zu 65 Pakete an nur einer Schule haben engagierte Schüler, Eltern und Lehrer zusammengetragen“. Neben den offiziellen Sammelstellen in Trier, Ehrang, Schweich, Waldrach, Hermeskeil und Konz, stammen hunderte Pakete auch aus Saarburg, Zerf, Wittlich, Bitburg und selbst bis aus Morbach. „Besonders aktiv waren auch wieder die Löschkids und viele Aktive rund um die Freiwillige Feuerwehr in Sülm mit allein 180 Weihnachtstrucker-Paketen“, ist der Johanniter-Regionalvorstand begeistert.
51 LKW mit 98 ehrenamtlichen Fahrern haben die deutschlandweit 64.440 CARE-Pakete in sechs Konvois gemeinsam mit je zwei Johanniter-Konvoi-Leitern sowie zahlreichen Helfern nach Südosteuropa gebracht – so viele wie noch nie zuvor. Die Pakete aus dem Regionalverband Trier-Mosel haben die Johanniter-Aktiven in diesem Jahr an zuvor sorgfältig ausgewählte Familien in Bosnien und Rumänien verteilt, die die Unterstützung wirklich brauchen. „Teilweise hatten die Kinder schon seit Tagen unserer Ankunft entgegen gefiebert“, sagt Manfred Emmerling, der den Konvoi nach Rumänien-Zentral geleitet hat: „Auch ganze Familien und alte Menschen sind, zum Teil sogar mit Pferdefuhrwerken, aus entlegenen Bergdörfern zu den Verteilstellen – in unserem Fall an Schulen – gekommen, um die Pakete mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und etwas Süßem in Empfang zu nehmen“. Auch im weiteren Jahresverlauf halten die Johanniter über Partnervereine Kontakt mit den Menschen in den Regionen, unterstützen Schüler-Austausche und praktische Hilfe zur Selbsthilfe.

„Wir danken allen Mit-Packern im Namen der bedürftigen Menschen in unseren Zielregionen und wollen im nächsten Advent wieder mobil machen“, sagt Regionalvorstand Bialas.
Im Regionalverband Trier-Mosel selbst leisten die Johanniter als gemeinnütziger Verein mit knapp 300 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern karitative Dienste für die Menschen mit ambulanter Pflege, Hausnotruf, Menüservice, Fahrdiensten, aber auch einer großen ambulanten und stationären Jugendhilfe und Breitenausbildung etwa in Erster Hilfe. Hinzu kommen kostenlose Hilfsangebote für Kinder wie die Trauerberatung „Lacrima“ und die Sprachpaten.

 

An der Grundschule St. Matthias in Bitburg haben insgesamt 50 Schüler der Klassen 1 B und 2 B zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Renner und Frau Huberty-Hoffmann für die Johanniter-Weihnachtstrucker mit gepackt.

 

Mehr Info: johanniter.de/trier

Trier/ Trier-Saarburg/Bitburg/Wittlich/Hunsrück,
27.01.2020

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